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Aktuelle News

Firmenfahrräder in der Buchführung

17. Juni 2021

Sogenannte Job-Bikes erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sie entsprechen dem Zeitgeist, weil sie klimaneutral und gesundheitsfördernd sind. Dafür gibt es sogar Vergünstigungen vom Staat. Für Dienstfahrräder und Elektrofahrräder bis 25 km/h sind folgende Regeln zu beachten.

Job-Bikes können nun dem Arbeitnehmer überlassen werden für dienstliche Fahrten aber eben auch für Privatfahrten. Hierbei ist zwischen angeschafften und geleasten Fahrrädern zu unterscheiden.

Kauft der Arbeitgeber das Fahrrad und überlässt es seinem Arbeitnehmer, so hat er daraus Anschaffungskosten und auch den Vorsteuerabzug, wenn er vorsteuerabzugsberechtigt ist. Die Abschreibung erfolgt in der Regel über eine Nutzungsdauer von sieben Jahren.

Im Leasingfall sind die laufenden Leasingraten Betriebsausgaben des Arbeitgebers aus denen auch der Vorsteuerabzug möglich ist, wenn alle anderen Voraussetzungen vorliegen.

Erfolgt die Überlassung zusätzlich zum Gehalt, so ist sie derzeit lohnsteuerfrei. Anders sieht es bei einer Gehaltsumwandlung aus. In so einem Fall erhält der Arbeitnehmer Sachlohn als Gegenleistung für seine Arbeit. Er muss also einen geldwerten Vorteil von monatlich 0,25 % des Bruttolistenneupreises der Lohnsteuer unterwerfen.

Umsatzsteuerlich gilt diese Regelung allerdings leider nicht. Es verbleibt bei der 1 % - Regelung vom Bruttolistenneupreis. Regelmäßig wird hier von einer entgeltlichen Leistung ausgegangen. Bei der Erfassung in der Buchhaltung ist daher besondere Sorgfalt geboten, so dass nicht höhere Werte der Lohnsteuer unterworfen werden oder zu wenig Umsatzsteuer abgeführt wird.

PV-Anlage Liebhaberei?

10. Juni 2021

Mit Schreiben vom 02.06.2021 hat das Bundesfinanzministerium (BMF) Regelungen zur Vereinfachung der ertragsteuerlichen Behandlung kleiner Photovoltaikanlagen und vergleichbarer Blockheizkraftwerke getroffen. So können Steuerpflichtige einen schriftlichen Antrag stellen, dass diese kleinen PV-Anlagen bzw. BHKW ohne Gewinnerzielungsabsicht betrieben werden. Aus Vereinfachungsgründen ist hier ohne weitere Prüfung in allen offenen Veranlagungszeiträumen eine steuerlich unbeachtliche Liebhaberei zu unterstellen. Der Antrag wirkt auch für nachfolgende Jahre, es handelt sich dabei um ein Wahlrecht. Das vollständige Schreiben kann auf der Homepage des BMF abgerufen werden.

Verlängerte Investitionsfrist geplant

02. Juni 2021

Wer für die zukünftige Anschaffung oder Herstellung eines abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsguts des Anlagevermögens einen Investitionsabzugsbetrag gebildet hat, hat grundsätzlich in den drei darauf folgenden Jahren Zeit zu investieren. Aufgrund der Corona Pandemie im vergangenen Jahr hat der Gesetzgeber die Investitionsfrist für in 2017 gebildete Abzugsbeträgen bereits um ein Jahr verlängert.

Der deutsche Steuerberaterverband hat sich aktuell dafür eingesetzt, die Investitionsfrist 2017 nochmals zu verlängern und auch für 2018 und 2019 gebildete Investitionsabzugsbeträge eine längere Frist zuzulassen. Aktuell durch den Bundestag gegangen ist nun eine Verlängerung für in 2017 gebildete Abzugsbeträge um ein weiteres Jahr und für 2018 um ein Jahr. Bis Ende Juni kann die Entscheidung des Bundesrats erwartet werden. Stimmt dieser zu, hätte man für Abzugsbeträge 2017 und 2018 noch bis Ende 2022 für eine Anschaffung oder Herstellung von begünstigten Wirtschaftsgütern.

Abschreibungsdauer (AfA) Ladestationen

21. Mai 2021

Der Bund und die Länder haben beschlossen, dass es für die Bemessung der Abschreibung für die Abnutzung von Ladeinfrastruktur für E-Mobilität nicht beanstandet wird, wenn von folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern ausgegangen wird:

• Intelligente Wandladestationen für Elektrofahrzeuge (sog. Wallbox bzw. Wall Connector): sechs bis zehn Jahre
• Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur wie Ladesäulen auf öffentlichen Parkplätzen: sechs bis zehn Jahre