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Aktuelle News

Pauschbeträge für Sachentnahmen 2021

18. Februar 2021

Das Bundesfinanzministerium (BMF) gibt die für das Jahr 2021 geltenden Pauschbeträge für unentgeltliche Wertabgaben (Sachentnahmen) bekannt.

Gewerbezweig

Jahreswert für eine Person ohne Umsatzsteuer (1.1. bis 30.6.2021)

ermäßigter Steuersatz

voller Steuersatz

insgesamt

EUR

EUR

EUR

Bäckerei

664

154

818

Fleischerei/Metzgerei

637

255

892

Gaststätten aller Art

     

a) mit Abgabe von kalten Speisen

731

376

1.107

b) mit Abgabe von kalten und warmen Speisen

1.247

443

1.690

Getränkeeinzelhandel

54

155

209

Café und Konditorei

637

269

906

Milch, Milcherzeugnisse, Fettwaren und Eier (Eh.)

302

41

343

Nahrungs- und Genussmittel (Eh.)

617

309

926

Obst, Gemüse, Südfrüchte und Kartoffeln (Eh.)

141

121

 

262

 

 

 

Gewerbezweig

Jahreswert für eine Person ohne Umsatzsteuer  (1.7. bis 31.12.2021)

ermäßigter Steuersatz

voller Steuersatz

insgesamt

EUR

EUR

EUR

Bäckerei

624

208

832

Fleischerei/Metzgerei

456

443

899

Gaststätten aller Art

     

a) mit Abgabe von kalten Speisen

577

556

1.133

b) mit Abgabe von kalten und warmen Speisen

865

905

1.770

Getränkeeinzelhandel

54

155

209

Café und Konditorei

604

328

932

Milch, Milcherzeugnisse, Fettwaren und Eier (Eh.)

302

41

343

Nahrungs- und Genussmittel (Eh.)

584

349

933

Obst, Gemüse, Südfrüchte und Kartoffeln (Eh.)

141

121

262

 

Verluste aus Photovoltaikanlagen

03. Februar 2021

Gewinne aus Photovoltaikanlagen müssen versteuert werden, im Gegenzug können aber auch Verluste steuermindernd angesetzt werden. Auch wenn diese Verluste sich über mehrere Jahre strecken, kann das Finanzamt diese Verluste nicht einfach streichen (Liebhaberei). Denn gerade bei teureren Anlagen und geringeren Einspeisevergütungen kann es in den Anfangsjahren zu Verlusten kommen. So eine aktuelle Entscheidung des Finanzgerichts Thüringen. Das Gericht gab der Klage statt, denn beim Betrieb einer solchen Photovoltaikanlage sei grundsätzlich von einer Gewinnerzielungsabsicht auszugehen. Nur wegen der Verluste allein würde die Photovoltaikanlage nicht zu einem steuerlich unbeachtlichen Hobby machen. Eine Liebhaberei komme nur dann in Betracht, wenn die Tätigkeit auf privater Basis beruht.

Richtsatzsammlung 2019

26. Januar 2021

Durch das Bundesfinanzministerium (BMF) wurde die Richtsatzsammlung für 2019 bekannt gegeben. Diese ist ein Hilfsmittel der Finanzverwaltung, um Umsätze eines Gewerbetreibenden zu verproben und bei Fehlen anderer geeigneter Unterlagen eine Schätzung durchzuführen. Sie dient überwiegend Betriebsprüfern bei deren Betriebsprüfungen. Aber auch die Veranlagungsstellen ziehen die Richtsätze zu Schlüssigkeitsprüfungen heran. Dem Betriebsprüfer wird ermöglicht, anhand der Richtsätze die Kennzahlen des zu prüfenden Betriebes mit entsprechenden Branchen zu vergleichen. Die Zahlen der Gewinn- und Verlustrechnung bzw. Einnahmenüberschussrechnung werden dazu normalisiert und anschließend den Richtsätzen gegenübergestellt. Die Sammlung kann auf der Homepage des BMF abgerufen werden.

Elektronische Rechnungen Behörden

19. Januar 2021

Ab dem 27. November 2020 müssen der Bund und Bremen alle Rechnungen elektronisch empfangen, es gilt die eInvoicing-Pficht. Ausnahmen bestehen bei Direktkauf bis 1.000 Euro, einer Geheimhaltung bedürftigen Rechnungsdaten oder einer Auslandsbeschaffung. Während einer Übergangsfrist bis zum 27.11.2020 können Rechnungen an den Bund auch weiterhin in Papierform eingereicht werden. Ab dem Stichtag folgt dann die ausschließliche Verpflichtung zum rein elektronischen Rechnungsaustausch mit allen Rechnungsempfängern auf Bundesebene. Ab dem 27. November 2020 dürfen die Rechnungsempfänger des Bundes alle Rechnungen zurückweisen, welche in Papierform oder anderen Formaten eingehen. Es gilt hierbei zu beachten, dass lediglich elektronische Formate von „XRechnung“ und „ZUGFeRD 1.1.1“ akzeptiert werden.