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Aktuelle News

Bewirtungskosten

24. Juni 2020

Bei einer geschäftlichen Bewirtung dürfen von den Bewirtungskosten von Geschäftspartnern und Kunden nur 70 % als Betriebsausgabe geltend gemacht werden. Des ist daher sinnvoll diese Bewirtung von der betrieblichen Bewirtung und von Aufmerksamkeiten abzugrenzen. Bei einer betrieblichen Bewirtung handelt es sich, wenn der Unternehmer für seine eigenen Mitarbeiter Essen und Getränke bezahlt und ein betrieblicher Anlass dafür gegeben ist. Die Ausgaben hierfür können in der Regel zu 100 % als Betriebsausgaben angesetzt werden. Bei den Bewirtungskosten sind jedoch Formalien zu beachten, denn wenn Unternehmer ihren Nachweis- und Aufzeichnungspflichten nicht genauestens nachkommen, wird das Finanzamt diese Kosten schnell aus der Liste der Betriebsausgaben streichen.

Hinzuschätzung

16. Juni 2020

Wenn ein bilanzierender Handelsunternehmer auch gelegentlich Barverkäufe vornimmt, dann ist er zur Führung eines Kassenbuches verpflichtet. Sofern er gegen diese Pflicht verstößt, dann ist das Finanzamt berechtigt eine Hinzuschätzung von 5 % der erklärten Umsätze vorzunehmen. Diese Schätzung ist auf umsatzsteuerfreie und -pflichtige Umsätze aufzuteilen.

Erlass Verspätungszuschlag

08. Juni 2020

Sofern durch den Steuerpflichtigen die Steuererklärung verspätet eingereicht wird, dann wird ein Zuschlag fällig, der sich u.a. nach der Höhe der fälligen Steuer richtet. Der Sachbearbeiter beim Finanzamt hat bis zu 14 Monate nach Fristablauf noch einen Entscheidungsspielraum, ob er den Zuschlag festsetzt, wobei er dies entsprechend begründen muss. Sofern eine Steuer später herabgesetzt wird, muss eine neue Entscheidung über den Zuschlag getroffen werden, wieder mit Begründung. Wenn eine solche neue Begründung fehlt, muss der Zuschlag nicht gezahlt werden, so hat das Finanzgericht Münster entschieden.

Einbau von Trennschutzscheiben

27. Mai 2020

Da auch die Taxibranche von der Corona-Pandemie stark betroffen ist, wird der Einbau von Trenneinrichtungen zwischen Fahrer und Fahrgast durch die Bundesregierung unterstützt. Dies soll eine rasche und sichere Beförderung fördern. Hierzu sollen insgesamt 4 Millionen Fördergelder bereitgestellt werden. Betroffen sind Taxi- oder Mietwagenunternehmer, die im Besitz einer Genehmigungsurkunde nach dem Personenbeförderungsgesetz sind. Mit einem Betrag von bis zu 400 Euro je Fahrzeug werden die Material- und ggf. anfallende Einbaukosten gefördert. Bis Ende August soll dies der Fall sein, wobei Anträge bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen gestellt werden können. Weitere Infos zu diesem Förderprogramm sind auf der Homepage des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur veröffentlicht.